Perspective
Typo-Konzept, Graphic Design und visuelle Kommunikation für die Werksausstellung der Künstlerin Caecilia Lahutte Nims.
PICA - Display
Die Werksausstellung der Künstlerin Caecilia Lahutte Nims entstand im Rahmen des Lehramtsstudiengangs am Institut für Kunstpädagogik der Goethe-Universität Frankfurt.
Der Schwerpunkt lag auf Plastik und künstlerischen Raumkonzepten unter der Betreuung von Professorin Leunora Salihu.
Für das Ausstellungsthema „Perspective“ entstand die Display-Schrift PICA - als Schnittstelle aus Type Design, Ausstellungsdesign und visueller Kommunikation, inspiriert von der Ästhetik codierter Systeme.
Herausforderung
Sichtbares Unsichtbar machen.
QR-Codes sind funktional, präzise und oft unscheinbar. Kunst soll sichtbar, erlebbar und überraschend sein. Die Herausforderung war, die Logik codierter Systeme in ein eigenständiges visuelles System für Ausstellungskommunikation zu übersetzen, ohne die inhaltliche Komplexität zu verlieren. Die eigens entwickelte Display-Schrift PICA verdichtet diese Idee in eine codierte, zugleich sinnlich erfahrbare Formensprache.
Ansatz
Eckig statt rund. Präzise und kompakt.
Die Schrift PICA basiert auf der Ästhetik des QR-Codes: aus Quadraten, Kreisen und Linien aufgebaut, kompakt, präzise und markant. Das Ergebnis ist ein wiedererkennbares Type Design für Plakatdesign, grafische Kommunikation und räumliche Anwendungen im Ausstellungskontext.
Umsetzung
Idee. Konzept. Realisation.
Konzept, Font-Design, Editorial Design und Graphic Design wurden durchgängig aus einer Hand entwickelt. Die Idee startete analog mit Skizzen und wurde anschließend in Illustrator als editierbares Schriftsystem ausgearbeitet. Darauf aufbauend entstanden Plakatdesign und Ausstellungsmedien in InDesign und Photoshop - als konsistente visuelle Kommunikation für Print und Raum.
Leistungen
- Konzept
- Typeface Design
- Visuelle Kommunikation
- Ausstellungsdesign